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Hilfe! Wasser im Schiff!

Auf einer Überführungsfahrt von Minden nach Lübeck entdeckt M. Reese zunehmend Wasser im Maschinenraum und in der Bilge. Wo kommt es her und wie kann es gestoppt werden?

Bild: M. Reese

Wir fühlten uns gut vorbereitet für die Überführungsfahrt von Minden nach Lübeck. Zunächst lief alles problemlos, bis Paul ein unbekanntes Gluckern in der Wand hinter der Dusche hörte. Ich beruhigte ihn, da ich annahm, dass die Wasserleitung nach der Winterpause erst einmal voll laufen müsste – in Minden hatten wir den Frischwassertank mit 700 Liter Wasser gefüllt. Doch dann bemerkte ich, dass sich kein Druck in den Leitungen aufbaute. Jetzt bekam ich langsam ein ungutes Gefühl und ging in den Maschinenraum, um die Druckwasserpumpe zu kontrollieren. Dann der Schock: Wasser! Wo kommt es her, wie können wir es stoppen, was können wir tun?

Wir waren gestresst und kurz davor, die Nerven zu verlieren. Mittlerweile hatte Wasser einen Weg durch das Maschinenraumschott gefunden und strömte munter in die Bilge unter dem Fahrstand.
Dann kam uns die Idee zur möglichen „Rettung“: Yachtinside. Als Premium-Mitglied habe ich den Vorteil, per Telefon oder Videokonferenz Michael Herrmann um Rat fragen zu können – so eine Art „Gelber Engel“ auf See. Ich weiß zwar nicht, wie er es schafft, aber immer, wenn man ihn braucht, ist er erreichbar – so auch dieses Mal. Was für eine Beruhigung, in dieser Situation seine Stimme zu hören!

Nach einer Beschreibung der Situation hatte Michael Herrmann sofort einige strukturierte Fragen und Aufgaben, die wir unter seiner Anleitung abarbeiten konnten. So wurde nach kurzer Zeit klar, dass wir zunächst die Druckwasserpumpe abstellen sollten. Danach lief kein Wasser mehr nach.

Aber wie sollte es jetzt weitergehen? Wie findet man in den Frischwasserleitungssystem eine Leckage hinter all den Holzwänden und Schränken? Michael Herrmann sagte, dies wäre der zweite Schritt, zuerst sollten wir – jetzt ohne Wassereinbruch – unsere Fahrt fortsetzen.

Angekommen im neuen Revier haben wir zur Ursachenfindung wieder Kontakt zuYachtinside aufgenommen. Gemeinsam machten wir uns per Videokonferenz auf die Suche und tatsächlich – dort, wo das unbekannte Gluckern zu Beginn unserer Reise zu hören war, entdeckten wir eine Kupferfitting, die sich von der Rohrleitung gelöst hatte . Die weich gelötete Verbindung hatte sich – wohl durch Vibrationen – vollkommen gelöst, das Rohrende hing frei in der Luft. Wir erhielten noch eine detaillierte Reparaturanleitung und sind froh über unsere Entscheidung für eine Prime-Mitgliedschaft bei Yachtinside. Wir haben das Gefühl, dass mit Euch alles gut wird und sagen Danke, Danke Danke!

– M. Reese –

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